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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-29T21:07:41+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Arduino, ESP32 &amp; Co.: Welcher Mikrocontroller ist der richtige?</title>
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                                            Arduino oder ESP32? Wir erklären die Unterschiede zwischen Uno, Nano, Mega &amp; ESP32 – verständlich für Schule, Einsteiger und Technikprojekte.
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                  Arduino, ESP32 &amp;amp; Co.: Welcher Mikrocontroller ist der richtige?  
 Mikrocontroller stecken in unzähligen Geräten und sind gleichzeitig ein idealer Einstieg in Technik, Programmierung und Elektronik. Vom ersten Blinkversuch mit einer LED hin zu vernetzten Smart-Home-Anwendungen entstehen schnell Fragen wie: Welches Board passt eigentlich zu meinem Projekt und worin unterscheiden sich die Varianten wirklich? 
 Dieser Beitrag richtet sich an Lehrkräfte, Schüler, Technikbegeisterte und Quereinsteiger. Du erhältst eine klare Orientierung mit praxisnahen Empfehlungen für Unterricht, Einstieg und vernetzte Projekte. 
 
  Schnellentscheidung:  
 
  Uno:  Ideal für Einstieg, Unterricht und klassische Elektronikprojekte 
  ESP32:  Ideal für WLAN, IoT und vernetzte Anwendungen 
  Mega:  Sinnvoll bei vielen Sensoren und Aktoren 
 
 
  Was ist ein Mikrocontroller und was ist ein Mikrocontroller-Board?  
 Ein Mikrocontroller ist im technischen Sinn der eigentliche Chip, etwa der ATmega328P. Im Alltag wird der Begriff jedoch häufig für das komplette Board verwendet. Gemeint ist also die kleine Platine, auf der sich der Mikrocontroller-Chip sowie zusätzliche Bauteile befinden. 
 Zu diesen Bauteilen gehören unter anderem eine USB-Schnittstelle, eine Spannungsversorgung, Status-LEDs und Anschlussleisten. Über diese Anschlüsse lassen sich Sensoren, Taster, Motoren oder Displays direkt verbinden. Dadurch wird der Einstieg deutlich vereinfacht. 
 Gerade im Unterricht zeigt sich der Vorteil dieser Struktur sehr deutlich. Ursache und Wirkung sind sofort sichtbar. Ein Sensorwert verändert sich und eine LED reagiert. Ein Taster wird gedrückt und ein Motor startet. Diese direkte Rückmeldung erleichtert das Verständnis technischer Zusammenhänge erheblich. 
  Der Uno als Standard für Einstieg und Unterricht  
 Der Uno ist das bekannteste Board im Arduino-Umfeld und hat sich im Bildungsbereich als Standard etabliert. Die Bauform ist übersichtlich, die Pins sind klar beschriftet und es existiert eine große Auswahl an passenden Modulen und Lernmaterialien.  
 
  Typischer Einsatz:  Unterricht, Einstieg in Programmierung und Elektronik, Sensorprojekte 
  Stärken:  große Community, viele Beispiele, hohe Kompatibilität 
  Didaktischer Vorteil:  strukturierte und reproduzierbare Versuchsaufbauten 
 
  Für viele Lernprojekte ist der Uno daher die sinnvollste erste Wahl. 
  Arduino und kompatible Boards wie Funduino  
 Der Name Arduino ist markenrechtlich geschützt. Die zugrunde liegenden Hardware-Designs sind jedoch als Open-Source-Hardware veröffentlicht. Das bedeutet, dass die Schaltungen frei einsehbar sind und von anderen Herstellern produziert werden dürfen. Der Markenname darf dabei allerdings nicht verwendet werden. 
 Kompatible Boards wie der Funduino Uno R3 basieren auf demselben Mikrocontroller und besitzen die gleiche Pinbelegung. Sie werden mit der identischen Software, der Arduino IDE, programmiert. Bibliotheken und Beispielprogramme funktionieren daher ohne Anpassung. 
 Im Bildungsbereich spielt auch die Wirtschaftlichkeit eine Rolle. Kompatible Boards sind häufig günstiger erhältlich. Dadurch können mehr Arbeitsplätze ausgestattet werden. Das führt zu mehr eigenständiger Praxiszeit pro Teilnehmer. 
  Nano, Mega und weitere Varianten  
 Neben dem Uno existieren weitere Varianten, die je nach Projekt gewisse Vorteile bieten. 
  Arduino Nano  
 Der Nano ist technisch sehr nah am Uno, aber deutlich kompakter. Er eignet sich besonders gut für Breadboard-Aufbauten oder wenn ein Projekt platzsparend umgesetzt werden soll. 
 
  Geeignet für:  kompakte Projekte und Prototypen 
  Vorteil:  kleine Bauform bei vertrauter Programmierumgebung 
 
  Arduino Mega  
 Der Mega bietet deutlich mehr Ein- und Ausgänge. Er ist sinnvoll, wenn viele Sensoren, Displays oder Motoren gleichzeitig betrieben werden sollen. Im Schulkontext wird er häufig in größeren Robotik- oder Steuerprojekten eingesetzt. 
 
  Geeignet für:  umfangreiche Projekte mit vielen Anschlüssen 
  Vorteil:  mehr Pins und größere Speicherreserven 
 
  ESP32 für vernetzte Anwendungen  
 Der ESP32 erweitert die Möglichkeiten um integriertes WLAN und Bluetooth. Damit eignet er sich besonders für Projekte, bei denen Daten ins Netzwerk übertragen oder Geräte per Smartphone gesteuert werden sollen. 
 
  Typische Anwendungen:  Smart Home, IoT, Webserver, vernetzte Sensorik 
  Stärke:  integrierte Funkmodule und höhere Rechenleistung 
 
  Der ESP32 ist nicht automatisch besser, sondern für andere Anforderungen optimiert. Für erste Lernschritte bleibt ein Uno oft übersichtlicher. Sobald Vernetzung im Fokus steht, wird der ESP32 interessant. 
  Welches Board passt zu welchem Zweck?  
 
 
  Ziel  Empfehlung  Begründung  
 
 
 
 Einstieg und Unterricht 
 Uno (z.&amp;nbsp;B. Funduino Uno) 
 Übersichtlich, viel Lernmaterial, einfache Fehlersuche 
 
 
 Kompakte Projekte 
 Nano (z.&amp;nbsp;B. Funduino Nano) 
 Platzsparende Bauform 
 
 
 Viele Sensoren und Aktoren 
 Mega (z.&amp;nbsp;B. Funduino Mega) 
 Große Anzahl an Ein- und Ausgängen 
 
 
 WLAN und IoT 
 ESP32 (z.&amp;nbsp;B. Funduino ESP32) 
 Integriertes WLAN und Bluetooth 
 
 
 
  Fazit  
 Für den Einstieg und für den Unterricht ist der Uno in den meisten Fällen die beste Wahl. Wenn ein Projekt vernetzt arbeiten soll oder Daten über WLAN übertragen werden müssen, ist der ESP32 die passende Plattform. Projekte mit vielen Anschlüssen profitieren vom Mega. 
 Entscheidend ist nicht, welches Board moderner wirkt, sondern welches am besten zum Lernziel oder Projekt passt. 
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                            <updated>2026-02-12T09:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Pegelwandler in der Mikroelektronik</title>
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                                            Häufig sollen in elektronischen Schaltungen zwei Geräte oder Module miteinander kommunizieren. Noch häufiger benötigen diese beiden Module einen unterschiedlichen Spannungspegel. In der Mikroelektronik...
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                <![CDATA[
                 Wo werden Pegelwandler in der Mikroelektronik eingesetzt? 
 Häufig sollen in elektronischen Schaltungen zwei Geräte oder Module miteinander kommunizieren. Noch häufiger benötigen diese beiden Module einen unterschiedlichen Spannungspegel. In der Mikroelektronik, beispielsweise bei einem Arduino Mikrocontroller, beträgt dieser Spannungspegel üblicherweise 3.3V oder 5V. Würde man ein Modul, welches mit 3.3V und ein Modul mit 5V direkt miteinander verbinden, würde das Modul mit einer maximalen Betriebsspannung von 3.3V bei einem anliegenden 5V Pegel zerstört werden.&amp;nbsp; 
 Damit genau dies vermieden wird, greift man auf sogenannte Pegelwandler zurück. Pegelwandler ermöglichen demnach die Kommunikation zwischen zwei Modulen mit unterschiedlichem Spannungspegel. Besonders interessant ist, dass Pegelwandler in zwei Richtungen funktionieren, ohne dass etwas am Anschluss geändert werden muss. Das Signal kann demnach von einem Modul Pegelwandler sind deshalb auch für I2C Leitungen geeignet. Weiter ist das Anheben oder Absenken des Spannungspegels von Schalteingängen oder Schaltausgängen möglich.&amp;nbsp; 
   
 Pegelwandler: Wie funktionieren Sie? 
 Auf dem obigen Bild wird besonders schön deutlich, wie die Signalübertragung innerhalb eines Pegelwandlers für 3.3 und 5V funktioniert. Auf der Platine liegen sich 5V Pegel (HV, &quot;High Voltage&quot;) und der 3.3V Pegel (LV, &quot;Low Voltage&quot;) direkt gegenüber. Es ist zu beachten, dass das in diesem Beispiel verwendete Modul (Artikel ist unten verlinkt) nur wenige Milliampere &quot;schalten&quot; kann. Das Modul ist beispielsweise nicht zum Schalten von Motoren oder Lampen geeignet. 
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                            <updated>2022-05-17T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">PWM-Drehzahlregler in der Mikroelektronik</title>
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                                            Vor Entwicklung der Leistungselektronik wurde die Drehzahlregelung von (bürstenbehafteten) Gleichstrommotoren mit Linearreglern oder Vorwiderständen gelöst. Bildlich gesprochen hat...
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                <![CDATA[
                 Ursprung von PWM-Drehzahlreglern 
 Vor Entwicklung der Leistungselektronik wurde die Drehzahlregelung&amp;nbsp;von (bürsten behafteten) Gleichstrommotoren mit Linearreglern oder&amp;nbsp;Vorwiderständen gelöst. Bildlich gesprochen hat man die Spannung&amp;nbsp;(und dadurch auch den Strom) reduziert, um die Drehzahl zu ändern. 
 Das hat jedoch einige Nachteile, die vor allem im Batteriebetrieb&amp;nbsp;zutage treten. Spannung und Strom werden an der Regeleinheit (oder&amp;nbsp;dem Widerstand) in (ungenutzte) Wärmeenergie (&quot;verbraten&quot;) umgewandelt. 
 Der Gesamtverbrauch bleibt sehr hoch, während die nutzbare&amp;nbsp;Leistung weniger wird.&amp;nbsp;Da das Drehmoment vom Stromfluss abhängt, bricht auch dieses ein. 
 So funktionieren PWM-Drehzahlregler 
 Mit (Weiter)Entwicklung der Leistungselektronik ist man mit einer&amp;nbsp;anderen Idee an die Problematik herangegangen.&amp;nbsp;Durch (sehr) schnelles Ein- und Ausschalten der Versorgungsspannung&amp;nbsp;&quot;pulst&quot; man die Spannung (und damit den Strom).&amp;nbsp;Am (elektronischen) Schalter fällt in der &quot;AUS&quot;-Zeit keine Leistung ab.&amp;nbsp;Dadurch entstehen an der Regelung (fast) keine Verluste mehr. 
 In der &quot;EIN&quot;-Zeit liegt die VOLLE Spannung am Motor an. Dadurch ist&amp;nbsp;der Strom - und damit das Drehmoment entsprechend hoch.&amp;nbsp;Leider ist ein Motor mit seinen Spulen und dem Eisenkern kein idealer&amp;nbsp;ohmscher Verbraucher, weshalb diese Aussage physikalisch gesehen nicht&amp;nbsp;völlig richtig ist.&amp;nbsp; 
 Die Kombination aus Spuleninduktivität und Motorträgheit hilft&amp;nbsp;allerdings bei der Glättung der Drehzahl, sodass sich der Motor so&amp;nbsp;verhält, als würde&amp;nbsp;er mit kontinuierlicher Gleichspannung betrieben. 
 &amp;nbsp; 
   
 &amp;nbsp; 
 Damit sind wir auch schon bei den Nachteilen der PulsWeitenModulation.&amp;nbsp;Die Modulation mit einer Rechteckspannung führt zur Abstrahlung&amp;nbsp;multipler Radiofrequenzen. Es kommt zu EMV-Störungen, die gerade bei&amp;nbsp;Steuerungen zu tückischen Fehlern führen können. 
 Im niedrigen PWM-Frequenzbereich (1-2kHz) kommt es zu unangenehmen&amp;nbsp;Pfeifgeräuschen am Motor.&amp;nbsp;Man könnte die Schaltfrequenz jetzt einfach weiter erhöhen.&amp;nbsp;Dann hat der Strom aber nicht genügend Zeit, seinen maximalen Zustand&amp;nbsp;in der Spule/Wicklung zu erreichen.&amp;nbsp;Er oszilliert dann zwischen zwei nicht stabilen Zustandswerten, was zu&amp;nbsp;einer Stromwelligkeit führt. 
 Eine zu hohe Stromwelligkeit erhöht die Erwärmung im Wicklungspaket,&amp;nbsp;wodurch die Motorleistung abnimmt und die Lebensdauer des Motors&amp;nbsp;beeinträchtigt wird. 
 ... ganz schön viel Physik für ein kleines Bauteil. 
 Jetzt die gute Nachricht:&amp;nbsp;Bei Motoren in der Leistungsklasse sind diese Nachteile durchaus&amp;nbsp;hinnehmbar. Freuen wir uns über die vorher beschriebenen Vorteile. 
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                            <updated>2022-05-12T09:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die richtige Druckbettbeschichtung für den 3D-Drucker auswählen</title>
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                                            Kennt ihr das auch? Das Filament haftet sehr schlecht auf dem Druckbett. Es entsteht Warping, der Druck wird unschön oder komplett unbrauchbar. Im folgenden Beitrag werde ich einen kurzen Überblick...
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                <![CDATA[
                  Die richtige Druckbettbeschichtung für 3D-Drucker wählen  
 Kennt ihr das auch? Das Filament haftet sehr schlecht auf dem Druckbett. Es entsteht Warping, der Druck wird unschön oder komplett unbrauchbar. Im folgenden Beitrag werde ich einen kurzen Überblick über verschiedene Druckbettbeschichtungen geben, die Preise und Anwendungsgebiete vergleichen und ein abschließendes Fazit ziehen. 
  Die beliebtesten Druckbettbeschichtungen im Überblick  
  Dauerdruckplatte mit magnetischer Grundplatte  
 Eine der einfachsten Lösungen für eine bessere Haftung der 3D-Druck-Objekte ist der Kauf einer Dauerdruckplatte. Diese gibt es als magnetische Version, wobei der Klebevorgang beim Tausch der Druckplatte wegfällt. 
 Bei der Entwicklung von magnetischen Dauerdruckplatten ist Creality aktuell einer der gefragtesten Hersteller. Die Kunststoffplatte mit einem magnetischen Sticker wird auf eine zuvor installierte, magnetische Folie auf dem Druckbett aufgelegt.&amp;nbsp; 
 Außerdem weisen gängige Materialen wie PLA oder PETG eine ausgezeichnete Haftung auf der Platte auf. Da das Druckbett auf maximal 80° C aufgeheizt werden kann, ist die Auflage für einen Druck mit &quot;anspruchsvollen&quot; Materialien, wie zum Beispiel ABS, eher weniger geeignet. 
 Nach dem Druck lässt sich die Kunststoffplatte gemeinsam mit dem gedruckten Objekt einfach vom Druckbett abziehen. Durch leichtes Biegen der Druckplatte löst sich das Bauteil fast von alleine - einfach und genial, gerade für Einsteiger! 
  Dauerdruckplatte ohne magnetische Grundplatte  
 Es gibt allerdings auch Druckplatten ohne magnetische Grundplatte. Hier zählt der Hersteller BuildTak zu den prominentesten Namen. Im Vergleich zu der magnetischen Version wird die Druckplatte direkt auf das Druckbett aufgeklebt, ist also &quot;fest&quot; mit dieser verbunden. Dieser Vorgang muss bei jedem Wechsel der Druckbettbeschichtung wiederholt werden, was einen höheren Arbeitsaufwand mit sich zieht. Allerdings ist die generelle Haftung, auch mit ABS als Druckmaterial, sehr gut.  Wichtige Anmerkung: wie es der Name schon sagt, sind Dauerdruckplatten nicht für eine einmalige Verwendung vorgesehen, sondern häufig wiederverwendbar und zeichnen sich daher durch einen sehr positives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. 
  Blue Tape  
 Blue Tape, häufig auch Synonym zum&amp;nbsp; Malerkrepp bekannt, ist eine sehr preiswerte Möglichkeit, um die Haftung der gedruckten Objekte zu verbessern. 
 Die Applikation von Blue Tape ist im direkten Vergleich zu den Dauerdruckplatten vergleichsweise umständlich: Zunächst muss das Druckbett komplett gereinigt werden. Im Anschluss wird das Tape diagonal auf die Platte geklebt. Hierbei ist zu beachten, dass weder ein Spalt zwischen, noch eine Überlappung von den Klebekanten entsteht. Diese würde sich sonst auf das Druckbett übertragen. Im nächsten Schritt müssen eventuell auftretende Lufteinschlüsse entfernt werden. Zum Schluss wird das überschüssige Tape abgeschnitten, damit dieses den Bewegungsablauf der Druckplatte nicht stört. 
 Blue Tape muss nicht nach jedem Druckvorgang gewechselt werden. Wann eine Neubeschichtung notwendig wird, liegt zum größten Teil im Ermessen des Anwenders. 
 Was passiert nach dem Druck? Zunächst wird empfohlen, das Objekt händisch zu entfernen. Die Temperatur von dem Druckbett wird hierzu leicht erhöht. Anschließend wird versucht, das Teil seitlich zu &quot;hebeln&quot;. Sollte dies nicht möglich sein, kann ein Spachtel oder Messer verwendet werden, um das Objekt vorsichtig zu lösen.&amp;nbsp; 
 Sollte sich der fertige Druck nicht lösen lassen, kann das Tape inklusive Bauteil von der Platte abgezogen. Bei extrem harten Fällen, in denen das Material zu stark am Tape klebt und das Tape selber kaum vom Druckbett zu lösen ist, schaffen Lösemittel wie Isopropanol Abhilfe.&amp;nbsp;  Wir empfehlen Bluetape vor allem Einsteigern, die kostengünstig in die Themenwelt 3D-Druck starten möchten.&amp;nbsp; 
  Klebestifte oder Klebespray  
 Klebestifte und Klebespray erfüllen auch im 3D-Druck Ihren Zweck. Sie kleben. Bei der Anwendung gibt es allerdings einige Unterschiede zwischen Stift und Spray. 
 Der klassische Klebestift wird auf dem Druckbett verteilt. Falls der Klebstoff ungleichmäßig aufgetragen wird, wird das Objekt allerdings auf einer unebenen Oberfläche gedruckt. Dadurch können Unregelmäßigkeiten beim Druck entstehen, schlimmstenfalls kann die Nozzle beschädigt werden. 
 Die Haftung von Druckobjekten wird verbessert, allerdings ist die anschließende Reinigung von dem Druckbett sehr aufwendig.&amp;nbsp; 
 Klebespray kann gleichmäßiger aufgetragen und leichter entfernt werden, da dieser meist wasserlöslich ist. Leider ist bei dieser Methode die Gesamthaftung nicht so stark ausgeprägt wie, bei anderen Methoden. 
  Kapton-Band  
 Zum Abschluss stelle ich eine Option vor, die fast ausschließlich mit einem sehr schönen Druckergebnis überzeugen kann. 
 Kapton-Band wird ähnlich wie Blue Tape auf die Druckplatte geklebt. Die Montage kann sehr aufwendig sein und viel Fingerspitzengefühl fordern. Aufgrund der Materialbeschaffenheit von Kapton entstehen sehr schnell Blasen und Falten. Dies führt zu einer unebenen Druckbettbeschichtung und einem schlechten Druckergebnis. 
 Ist die Montage und Nivellierung des Druckbetts geschafft, können die Vorteile dieser Beschichtung genossen werden. Vor allem ABS haftet sehr gut auf Kapton. Dies führt, in Verbindung mit den richtigen Druckeinstellungen, zu einer insgesamt sehr guten Druckqualität. 
 Auch das Entfernen von fertig gedruckten Objekten funktioniert bei einer, mit Kapton beschichteten, Druckplatte ohne Probleme. Allerdings muss das Band regelmäßig gereinigt und gewechselt werden. Dies ist mit einem vergleichsweise hohen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden. 
  Preis  
 Natürlich spielen Kosten ebenfalls eine tragende Rolle bei der Entscheidung für oder auch gegen den Einsatz von verschiedenen Druckbettbeschichtungen. Im Folgenden werde ich einen kurzen Überblick über die einzelnen Preise geben. 
 Beginnen werde ich mit den günstigeren Varianten. Herkömmliche Klebestifte gibt es überall günstig zu kaufen. Speziell für den 3D-Druck ausgelegte Klebestifte- und Spray gibt es für unter 10,00 € im Internet zu finden. Laut Aussage einiger Hersteller soll eine Kaufeinheit für ca. 100 Druckvorgänge ausreichen. Somit fällt der Preis pro Druck sehr gering aus. 
 Zu den günstigeren Möglichkeiten zählt auch Blue Tape. Diese gibt es in unserem Onlineshop in verschiedenen Ausführungen zu kaufen. Der Preis pro Druck ist auch hier ziemlich gering, da mit einer einzelnen Rolle mehrere Beschichungsvorgänge durchgeführt werden können. 
 Kapton-Band findet Ihr in unserem Onlineshop ebenfalls in verschiedenen Variationen. Im Vergleich zum Blue Tape ist das Kapton Band etwas teurer, jedoch aufgrund der hervorragenden Druckergebnisse definitiv ein sinnvolles Investment. 
 Dauerdurckplatten bestechen durch Ihr sehr gutes Preis-Leitungs-Verhältnis. Die Variante ohne magnetische Grundplatte ist bei uns mit rauer oder glatter Oberfläche erhältlich. Aufgrund Ihrer Beständigkeit ist Preis pro Druck vergleichsweise niedriger als bei den anderen Optionen. 
  Fazit   
 Welche Beschichtung ist denn nun die beste? Eine einfache Antwort gibt es leider nicht auf diese Frage. Das Zusammenspiel einiger Faktoren ist jedoch ausschlaggebend, um eine individuelle Empfehlung aussprechen zu können. Zu diesen Faktoren gehören der Kenntnisstand des Nutzers, der verfügbare finanzielle und zeitliche Rahmen sowie das Ziel, mit dem Objekte im 3D-Druck angefertigt werden. 
 Für Einsteiger im Bereich 3D-Druck und Leute, die schlichtweg nicht ausreichend Zeit habe,n sich mit dem ständigen Wechsel von Druckbettbeschichtungen auseinanderzusetzten, lässt sich ganz klar die (magnetische) Dauerdruckplatte empfehlen.&amp;nbsp;Besonders die magnetische Druckbettbeschichtung hat den Vorteil, dass die Magnetfolie lediglich einmal aufgetragen werden muss. Ist die Beschichtung zu erneuern, muss lediglich die alte Platte getauscht werden. Kein Kleben, kein Entfernen von Kleberückstanden. 
 Für Nutzer, die mehr Zeit in Druckprojekte investieren können und wollen, ist das Blue Tape oder Kapton-Band zu empfehlen. Der Zweck, die bessere Haftung von gedruckten Bauteilen, wird bei beiden Möglichkeiten vollumfänglich erfüllt. Die erhöhte Zeit- und Aufwandsinvestition wird durch den geringeren Beschaffungspreis ausgeglichen. 
 Von dem Gebrauch herkömmlichen Klebestiften oder Haarspray kann ich persönlich nur abraten. Die Klebereste sind äußerst schwer zu entfernen und die enthaltenden Materialien können Schäden beim Auftragen verursachen, wenn sie außerhalb der Druckplatte auf das Gerät gelangen. Speziell für den 3D-Druck entwickelte Klebestifte und Klebespray haben im Internet gute Rezensionen bekommen. Allerdings bleibt der Wechsel der Klebeschicht nach jedem Druck bestehen, wodurch der Abreitsaufwand erhöht wird - häufig eine zu klebrige Angelegenheit. 
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                            <updated>2022-05-08T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wie installiert man einen CH340/CH341 Treiber?</title>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Wie installiert man einen CH340/CH341 Treiber für Arduino kompatible Mikrocontroller?  
 Immer häufiger werden wir von euch kontaktiert und gefragt, wie man den CH340 Treiber für Arduino kompatible Mikrocontroller installiert. In diesem Blogbeitrag möchten wir euch daher erklären    - Worin der Unterschied zwischen Mikrocontroller Boards mit CH340 Chipsatz und „Originalen“ besteht  - Wo Ihr den CH340 Treiber herunterladen könnt  - Wie Ihr den CH340 Treiber unter Windows installiert  - Wie Ihr Arduino kompatible Mikrocontroller mit CH340 Treiber innerhalb der Arduino IDE programmieren könnt 
 Nach dem Lesen des Blogbeitrags seid Ihr über alle Stolperfallen bei der Inbetriebnahme von günstigen Arduino Klonen informiert! 
  Der Unterschied von Mikrocontrollern mit CH340 und dem ATmega328P Chipsatz  
 Das wichtigste zuerst: Arduino kompatible Mikrocontroller Boards mit CH340 Chipsatz sind etwas preisgünstiger als klassische Boards mit ATmega328p. Dies liegt unter anderem begründet in der Tatsache, dass die klassischen Boards mit „originalem“ Chipsatz unmittelbar nach dem Kauf einfach via USB mit dem heimischen Computer verbunden werden können und dadurch direkt einsatzfähig sind.     Bevor wir an dieser Stelle voreilige Schlüsse ziehen, sollten wir uns die wichtigsten Vor- und Nachteile von CH340 Boards im Detail ansehen: 
 Nachteil 1: &amp;nbsp;Der CH340 Chipsatz ist nicht mit allen Betriebssystemen kompatibel! 
 Gerade bei Windows-Systemen führt der CH340 Chipsatz häufig zu Frust: Das Windows Betriebssystem ist im Regelfall ab Werk nicht mit dem CH340 Treiber ausgestattet. Arduino kompatible Boards mit CH340/CH341 Treiber, die an einen Windows-PC angeschlossen werden, werden von diesem häufig nicht als solche erkannt. Innerhalb der Arduino IDE werden deshalb beim Hochladen von Sketches Fehlermeldungen ausgegeben. 
 Nachteil 2: Der Upload von Sketches auf CH340 Boards dauert länger (getestet bei 5V)! 
 Wir geben zu: vielleicht ist dieser Nachteil im heimischen Prototyping zu vernachlässigen, allerdings besteht er. Am einfachsten wird der Unterschied deutlich, wenn wir die nachfolgende Datenreihe betrachten. 
 
 
 
 
 Größe des Sketches (Byte) 
 
 
 R3 Upload Zeit (Sekunden) 
 
 
 CH340 Upload Zeit (Sekunden) 
 
 
 
 
 500 
 
 
 5.3 
 
 
 5.6 
 
 
 
 
 5000 
 
 
 9.3 
 
 
 9.7 
 
 
 
 
 7000 
 
 
 9.6 
 
 
 10.2 
 
 
 
 
 &amp;nbsp;  Im Durchschnitt dauert der Programmupload bei CH340 Boards etwa 0.4 Sekunden länger. 
 Vorteil 1: Die Leistungsaufnahme des CH340/CH341 Boards ist geringer! 
 Natürlich kann man die Upload-Zeit von Sketchen, gerade beim Rapid Prototyping, vernachlässigen. Aber wie sieht es mit der Leistungsaufnahme aus? Auch hier haben wir uns das Verhalten des Boards bei zwei Standardsketche angesehen, die sicherlich jeder von euch kennt: „Bare Minimum“ und „Blink“. 
 
 
 
 
  Beispielsketch  
 
 
  Leistungsaufnahme R3 (mA)  
 
 
  Leistungsaufnahme CH340 (mA)  
 
 
 
 
 Bare Minimum 
 
 
 32.3 
 
 
 14 
 
 
 
 
 Blink 
 
 
 37.1 
 
 
 20.1 
 
 
 
 
 Wir sind ebenso überrascht wie Ihr! Die Leistungsaufnahme des CH340 Mikrocontroller Boards ist nur halb so hoch wie die des R3… spannend! 
  Kommen wir also zum Fazit:  
 Wer mit dem Mehraufwand durch die Installation des zusätzlich benötigten Treiber leben kann, für den sind Arduino kompatible Mikrocontroller mit CH340/CH341 Chipsatz sicherlich eine gute Alternative. Der technische Nachteil der CH340 Version, die Upload Zeit, ist für den Hobbybastler sicherlich zu vernachlässigen. Hier überwiegt sogar den Zugewinn durch die geringe Leistungsaufnahme! 
 Wo könnt Ihr den CH340 Treiber herunterladen? 
 Jetzt wird es etwas kniffelig: Nachfolgend verlinken wir euch die CH340 Treiber für die Plattformen Windows, OS und Linux. Die Links der Treiber von Windows und OS verlinken auf eine Webseite mit chinesischen Schriftzeichen. Lasst euch davon nicht beirren: Ihr könnt den Treiber einfach mit einem Klick auf die blaue Leiste (Wolkensymbol) herunterladen. Zum Zeitpunkt unseres Tests waren die Sketche selbstverständlich virenfrei! 
 Windows:  http://www.wch.cn/download/CH341SER_ZIP.html  Linux:&amp;nbsp;   https://github.com/juliagoda/CH341SER   OS:  http://www.wch.cn/download/CH341SER_MAC_ZIP.html  
 Update 21.11.2022: Wir wurden von einem Kunden darauf hingewiesen, dass die Verwendung des oben stehenden Treibers für OS unter Umständen zu Komplikationen führen kann. Wir empfehlen daher den nachfolgenden Treiber (kostenpflichtig).&amp;nbsp;   https://www.mac-usb-serial.com/dashboard/   Weitere Informationen finden Sie unter&amp;nbsp; https://thingsmatic.com/2017/08/07/using-ch340-devices-with-osx/ &amp;nbsp;. 
 An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass für die Installation gegebenenfalls Administrator-Rechte benötigt werden. 
 Wie installiere ich jetzt den CH340 Treiber? 
 Wenn Ihr die entsprechende Datei heruntergeladen habt, könnt Ihr diese (zum Beispiel mit WinRar) entpacken. Öffnet dann die Setup.exe Datei. Im Anschluss dessen öffnet sich ein neues Fenster. In diesem wählt Ihr unter „Select INF“ die Datei „CH341SER.INF“ aus. Anschließend bestätigt Ihr die Auswahl mit dem Button „Install“. Bei erfolgreicher Installation erscheint ein Popup, welcher euch die Installation bestätigt. 
 Und wie kann ich mein kompatibles Mikrocontroller Board mit CH340 Treiber jetzt verwenden? 
 Ganz einfach: (fast) genau so, wie ein Board mit ATmega328p oder ATmega16U2 Chipsatz. Ihr stellt zunächst die USB-Verbindung zwischen Mikrocontroller und eurem Computer her. Der Mikrocontroller sollte danach im Geräte-Manager sichtbar sein. 
 Anschließend öffnet Ihr die Arduino IDE. In dieser wählt Ihr unter „Werkzeuge“ und „Board“ die Bauform eures Mikrocontrollers aus. Anschließend unter „Werkzeuge“ und „Port“ den sog. COM-Port eures Controllers. Im Regelfall ist dies der COM-Port mit der höchsten Zahl.     Wichtig: Im nächsten Schritt müsst Ihr unter „Werkzeuge“ und „Prozessor“ den ATmega329p (old bootloader) auswählen. Erst dann könnt Ihr den CH340 Controller bespielen!    War doch gar nicht so schwer, oder? Falls Ihr jetzt direkt in euer nächstes Projekt starten möchtet, empfehlen wir euch unsere kostenfreie Lernplattform  www.funduino.de  mit mehr als 250 kostenfreien Anleitungen zu den beliebtesten Sensoren, Aktoren und vielem mehr! 
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